Biomaker und Autismus

EU Cost action  BM1004:

Partner:

Schweiz:
Brain and Trauma Foundation Grison¦Switzerland
Institut für Psychologie der Universität Zürich
Zusätzliche Partnerinstitute in folgenden Ländern: Holland, England, Polen, Israel, Mazedonien, Rumänien

Kurzbeschreibung:

Autismus ist eine Störung der neuronalen Entwicklung mit massiven Auswirkungen für die Direktbetroffenen und deren Angehörigen. Die Auswirkungen zeigen sich vornehmlich im Kontaktverhalten mit anderen Menschen aber auch mit Inhalten. Autismus kann nur auf dem Hintergrund von unterschiedlichen Zugängen verstanden werden, welche einerseits das Verhalten, die Emotionen und die Kognitionen umfassen, andererseits aber auch verschiedene Auffälligkeiten der genetischen Variationen, der komplexen biochemischen Vorgänge des autonomen Nervensystems sowie spezifischer Modulationen im Gehirn umfasst. Die Auffälligkeit ist mit hohen gesellschaftlichen Kosten verbunden. Derzeit wird die Diagnose vor allem durch Beobachtungen und Berichten der Eltern erstellt.

Die Geschäftsführung der Gehirn- Traumastiftung Graubünden/Schweiz wurde vom Staatssekretariat für Bildung und Forschung beauftragt, sich im Management einer EU-Aktion, welche die Verbesserung und die möglichst frühe Erfassung von Autismus aktiv zu beteiligen. Zusammen mit anderen Instituten von verschiedenen Ländern soll nach Möglichkeiten gesucht werden, wie mittels Biomarkern möglichst frühzeitig die entsprechende Störung diagnostiziert werden kann. Zu diesem Zweck hat die Gehirn- und Traumastiftung zusammen mit dem psychologischen Institut der Universität Zürich ein Projekt entwickelt, welches die Gehirntätigkeit von Kinder mit Autismus erfasst.

Outcome der Studie:

  • Entwicklung eines standardisierten Untersuchungsprotokoll es zur möglichst frühen Erfassung von Kindern mit Autismus.
  • Anwendungsorientierte Klarheit in Bezug auf Diagnose und Behandlung bei Autismus und Komorbiditäten.

Beginn der Erhebungen: Herbst 2014.

Erhebungszentren: Chur, Zürich und den entsprechenden Zentren der anderen Ländern

Anmeldungen: Das genaue Procedere und die Angaben über die Anmeldungen erfolgt später (Frühling 2014).

Weitere Auskünfte: Anfragen bitte per Mail an Dr. Andreas Müller: andreas_mueller@swissonline.ch

ADHS Studie 2013 – 2019

Biomarker orientierte Diagnostik und Therapie bei ADHS und Komorbidität
Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Projektleitung:
Dr. Andreas Müller, CEO Gehirn- und Traumastiftung Graubünden/Schweiz

 

Kurzbeschreibung:

Die erste von der GTSG durchgeführte Studie zu ADHS „EEG/ERP definierte Subtypen bei Erwachsenen mit ADHD“ wird durch diese neue Studie durch den Einbezug von zusätzlichen Messgrößen und Berücksichtigung von Begleiterkrankungen im Sinne der personalisierten Medizin erweitert. Die Veränderungen werden durch verschiedene Messungen während 2 Jahren erhoben. Durch das genaue Erfassen der Veränderungen können diese einerseits durch die Ausgangslage, andererseits durch die unterschiedlichen Entwicklungen erklärt werden. Die Studie entspricht dadurch sehr genau den Vorstellungen des Vorgehens der personalisierten Medizin. Bedeutsam ist, dass die Erhebungen immer zuerst den Patienten zugutekommen, das heißt die Messungen werden den Patienten und ihren Therapeuten/Ärzten zur Behandlung zugestellt.

Outcome der Studie:

  • Validierung der verschiedenen Marker im diagnostischen Prozess.
  • Anwendungsorientierte Klarheit in Bezug auf Diagnose und Behandlung bei ADHS und Komorbiditäten.
  • Umsetzung, damit das Wissen aus der Studie möglichst schnell den Patienten zugute kommt.

Beginn der Erhebungen: Frühling 2014.

Erhebungszentren: Chur, Zürich, Luzern, Rapperswil, St. Gallen, Lausanne und weitere.

Anmeldungen: Anmeldungen werden entgegengenommen über die Projektseite www.adhd-studie.ch

Weitere Auskünfte: Anfragen bitte per Mail an Dr. Andreas Müller: andreas_mueller@swissonline.ch

Link:
 http://www.adhd-studie.ch/