Projekte

La Cumpogna – Das Integrationsprojekt der GTSG

Seit Bestehen der Gehirn- und Trauma Stiftung Graubünden/Schweiz (2006) verfolgt die Stiftung konsequent den Weg der arbeitsmäßigen Integration von Menschen mit neurobiologischen Auffälligkeiten.

Angelica Tuor hat vor 1 Jahr mit grossem Engagement und Wertschätzung die Integrationsaufgaben der Stiftung übernommen. Zusammen mit den Verantwortlichen der Invalidenversicherung wurden neue Verträge der Zusammenarbeit ausgehandelt. Entsprechend diesen Verträgen werden ihr verschiedene Menschen zugewiesen, welche mittels integrativer Massnahmen wieder in das Arbeitsleben zurückfinden sollen. Die Invalidenversicherung ist einer von verschiedenen Auftraggebern. Dabei geht es immer um die Frage, wie die Möglichkeiten des Menschen wieder fruchtbar gemacht werden können für seine eigene Entwicklung im Arbeitsbereich. In den Jahresberichten berichten wir über Einzelfälle, um aufzuzeigen, wie eine effektive Zusammenarbeit zwischen medizinischen, psychotherapeutischen und sozial-integrativ arbeitenden Fachpersonen die berufliche Eingliederung bereits zu Beginn einer Lehre unterstützen kann. Neu hinzugekommen ist dieses Jahr auch die Unterstützung von Kindern mit Schwierigkeiten im Rahmen von speziellen Anlässen in der Schule. Die Gehirn-und Trauma Stiftung sucht zusammen mit Eltern und Schulbehörden nach Möglichkeiten, wie Kindern solche Schulanlässe durch den Einsatz einer Klassen Assistenz möglich gemacht werden können.

Übersicht La Cumpogna

Flyer La Cumpogna

CH – ADHD-Projekt: 2013-2018

Die Datenerfassung und die Datenorganisation sind abgeschlossen. Ebenfalls bestehen erste Versionen von biologischen Markern für ADHS und ADHS-Subtypen. Diese werden im kleinen Kreis erprobt und sind in der Praxis sehr erfolgreich. Es wird derzeit an der Zuverlässigkeit der Marker geforscht. man kann aber heute schon sagen, dass die Marker einfach in der Handhabe sind und gleichzeitig aber einen hohen Wert haben bezüglich Klarheit in der Diagnosestellung. Damit ist das Fachgebiet einen Schritt weiter in Richtung einer adäquaten Evidenz.

Arousal Projekt: Der Grundmechanismus der Subtypen bei Depressionen

Aufgrund von Hunderten von Gesprächen mit Patienten, die komorbid eine Aufmerksamkeitsstörung und eine depressive Episode zeigten, ist es den Forschern der GTSG gelungen, datengetriebene Zugänge zur inneren Erregung zu entwickeln. Diese Marker haben eine äusserst hohe klinische Entsprechung und es zeigt sich nun, dass diese einen hohen klinischen Nutzen bezüglich der Veränderungsrichtung aufweisen. Aufgrund der Arousal-Marker lassen sich zudem medikamentöse Strategien gut definieren. Zusammen mit ausländischen Universitäten wird dieser Hypothese derzeit intensiv nachgegangen.

Weltweites ADHD-Biomarker Validierungsprojekt

In 12 different countries spread over the whole world, both people with attention deficit disorder as well as healthy controls at all age levels are to be examined according to the usual criteria (DSM 5 or ICD 10) (a total of 800 patients and healthy persons). The diagnoses have to be created independent of the biological markers, whereby the marker-independent database comparisons are made available to the experts. In a second step, the neuroalgorhythms are given to the responsible medical specialists for the patient double-blinded as real neuroalgohythms or dummy algorhythms. The specialists must then qualify the obtained markers. After 12 months, both the patients and the healthy control subjects are examined again. See more information